Ein Bungalow am Hang mit Blick über das Tal: Beleuchtung, Heizung und Beschattung laufen hier über KNX – abgestimmt aufeinander und so, dass das Haus am Abend genauso gut aussieht, wie es sich bedienen lässt.
Eckdaten
Objekt: Einfamilienhaus (Bungalow), Graz-Umgebung
Gewerke: Beleuchtung, Heizung, Beschattung
System: KNX
Lösung
Beleuchtung: Durchgehende LED-Lichtbänder im Vordach und Wandleuchten im Außenbereich, über KNX in Szenen zusammengefasst – vom dezenten Abendlicht bis zur vollen Terrassenbeleuchtung.
Beschattung: Die Raffstores sind in die KNX-Steuerung eingebunden und lassen sich zentral, raumweise oder automatisch fahren.
Heizung: Die Raumtemperatur wird über KNX geregelt und lässt sich gemeinsam mit Licht und Beschattung bedienen.
Ergebnis
Licht, Beschattung und Heizung greifen ineinander, statt nebeneinander zu laufen. Die Architektur des Hauses kommt am Abend durch die Lichtführung voll zur Geltung – und im Alltag reicht ein Tastendruck oder eine Szene.
Ein Sakralbau mit Glaskuppel, viel Tageslicht und hohen Anforderungen an die Substanz: In der Synagoge Graz steuert KNX Beleuchtung, Beschattung und Lüftung – obwohl keine neuen Leitungen verlegt werden konnten.
Eckdaten
Objekt: Synagoge Graz
Beleuchtung: Steuerung über KNX, alle Tastsensoren per KNX-Funk
Beschattung: 27 große Sonnensegel, automatisch nach Sonnenstand
Lüftung: öffenbare Kuppel in rund 25 m Höhe
Visualisierung: DIVUS Server
Ausgangslage
Die größte Herausforderung: Eine zusätzliche Verkabelung war nicht möglich. Trotzdem sollten Beleuchtung, Beschattung und Lüftung zentral und komfortabel gesteuert werden – in einem Raum, dessen Kuppel viel Licht und Wärme hereinlässt und dessen Technik sich unauffällig einfügen muss.
Der Innenraum: Licht über KNX gesteuert, die Taster per KNX-Funk – ganz ohne neue Leitungen.
Lösung
KNX-Funk statt neuer Leitungen: Alle Tastsensoren für die Beleuchtung sind mit KNX RF umgesetzt. Sie kommunizieren per Funk mit der Anlage und lassen sich ohne Stemmarbeiten setzen.
27 Sonnensegel nach Sonnenstand: Die großen Segel fahren automatisch, abhängig vom Stand der Sonne. So bleibt der Raum hell, ohne zu überhitzen oder zu blenden.
Durchlüftung über die Kuppel: Die Kuppel lässt sich in rund 25 m Höhe öffnen und sorgt so für Luftaustausch – ebenfalls über KNX gesteuert.
Visualisierung mit DIVUS: Ein DIVUS Server bündelt Beleuchtung, Beschattung und Lüftung auf einer übersichtlichen Bedienoberfläche.
Die Glaskuppel mit den automatisierten Sonnensegeln. Zur Durchlüftung öffnet sie in rund 25 m Höhe.
Ergebnis
Licht, Sonnenschutz und Lüftung arbeiten zusammen, ohne dass in die Bausubstanz eingegriffen werden musste. Die Beschattung reagiert selbstständig auf den Sonnenstand, und alles lässt sich zentral über die Visualisierung bedienen und überwachen. Das Projekt zeigt: Auch dort, wo keine Leitung mehr hinkommt, ist KNX möglich.
Bei der Kelag in Klagenfurt wird die Außenbeleuchtung zum Blickfang: 50 farbige DALI-Leuchten wechseln die ganze Nacht über langsam ihre Farbe – vollautomatisch von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang.
Eckdaten
Kunde: Kelag, Klagenfurt
Umfang: DALI-Außenbeleuchtung mit 50 RGBW-Leuchten
Effekt: Farbwechsel durch das Farbrad, alle 2 Minuten, Leuchte für Leuchte
Betriebszeit: automatisch von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang
Steuerung: DIVUS Server
Ausgangslage
Die Außenbeleuchtung sollte mehr können als nur hell und dunkel: Gewünscht war ein ruhiger, lebendiger Farbverlauf, der jede Nacht von selbst startet und endet – ohne dass jemand eingreifen muss.
Lösung
50 RGBW-Leuchten über DALI: Jede Leuchte ist einzeln adressiert, damit Farbe und Helligkeit getrennt angesteuert werden können.
Farbrad-Sequenz: Die Leuchten wechseln nacheinander alle zwei Minuten ihre Farbe. So entsteht ein Verlauf, der über die ganze Anlage wandert, statt dass alle gleichzeitig umspringen.
Astrofunktion: Ein- und Ausschalten richtet sich nach Sonnenuntergang und Sonnenaufgang und passt sich damit das ganze Jahr über automatisch an.
DIVUS Server: Die gesamte Logik für Sequenz und Zeitsteuerung läuft auf einem DIVUS Server.
Ergebnis
Die Außenbeleuchtung läuft jede Nacht selbstständig und zieht mit ihrem langsamen Farbspiel die Blicke auf sich. Weil Farben, Takt und Zeiten in der Programmierung stecken, lassen sie sich jederzeit ändern – etwa für besondere Anlässe.
Die KNX-Anlage funktionierte, aber niemand konnte sie mehr ändern: Die ETS-Projektdatei war nicht mehr vorhanden. Ich habe das Projekt komplett rekonstruiert und die Anlage dabei gleich um Sprachsteuerung mit Alexa erweitert.
Eckdaten
Objekt: Einfamilienhaus, Raum Graz
Umfang: rund 40 Leuchten, Beschattung, Heizung
Aufgabe: ETS-Projekt rekonstruieren, Projektdatei war nicht mehr vorhanden
Erweiterung: Sprachsteuerung mit Alexa über das APPMODULE von BAB TECHNOLOGIE
Ausgangslage
Das Haus war mit KNX ausgestattet, Licht, Beschattung und Heizung liefen. Die ursprüngliche Projektdatei gab es aber nicht mehr. Ohne sie lässt sich keine Funktion ändern, kein Gerät tauschen und nichts erweitern – die Anlage war praktisch eingefroren. Eine Situation, in der viele KNX-Besitzer landen, wenn der frühere Programmierer nicht mehr greifbar ist.
Lösung
Bestandsaufnahme: Alle Geräte der Anlage erfasst und ausgelesen.
Rekonstruktion: Das ETS-Projekt mit rund 40 Leuchten, Beschattung und Heizung komplett neu aufgebaut, inklusive Gruppenadressen und Funktionen.
Neue Projektdatei: Sauber strukturiert und dokumentiert, damit die Anlage künftig wieder wart- und erweiterbar ist.
Alexa-Anbindung: Über das APPMODULE von BAB TECHNOLOGIE lassen sich Licht, Beschattung und Heizung jetzt auch per Sprache steuern.
Ergebnis
Aus einer Anlage, die niemand mehr anfassen konnte, ist wieder ein vollwertiges Smart Home geworden. Die Familie hat eine aktuelle Projektdatei in der Hand, kann Änderungen jederzeit umsetzen lassen und bedient ihr Haus jetzt zusätzlich bequem per Sprache.
Ein historisches Gebäude in Wien wird zum Hotel: Kassettendecken, Stuck und Holzvertäfelungen bleiben, dahinter steckt moderne Gebäudetechnik. Die Steuerung von Licht und Wärme läuft über KNX.
Eckdaten
Objekt: Hotel in einem historischen Gebäude, Wien
Umfang: 7 Geschoße, über 200 Zimmer
Beleuchtung: 4 DALI-Gateways mit je 128 Leuchten
Heizung: Fußbodenheizung und Wandheizung
Bedienung: je 4 Lichtszenen pro Bereich
Logik: Logikeditor im eibPort
Ausgangslage
Das Gebäude bringt viel Charakter mit, aber auch Herausforderungen: Rund 500 Leuchten in Zimmern, Restaurant und Salons, zwei unterschiedliche Heizsysteme und eine historische Substanz, in der Technik möglichst unsichtbar bleiben soll. Gefragt war eine Lösung, die im Hotelbetrieb zuverlässig läuft und sich später ohne Umbau anpassen lässt.
Lösung
KNX als Rückgrat: Alle Gewerke laufen über einen gemeinsamen Bus – über sieben Geschoße und mehr als 200 Zimmer.
DALI-Beleuchtung: Vier DALI-Gateways mit je 128 Leuchten binden die gesamte Beleuchtung an KNX an – jede Leuchte einzeln ansprechbar und dimmbar.
Fußboden- und Wandheizung: raumweise geregelt, damit jedes Zimmer und jeder Saal die passende Temperatur hat.
Szenensteuerung über den eibPort: In jedem Bereich stehen vier Lichtszenen zur Verfügung. Die Logik dahinter läuft im Logikeditor des eibPort und ist damit übersichtlich dokumentiert und leicht anpassbar.
Restaurant mit Stuckdecke, Downlights und Lichtvoute – alle Leuchten über DALI und KNX gesteuert.
Zusammenarbeit
Bei einem Projekt dieser Größe zählt das Zusammenspiel der Gewerke. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Lichtplaner war hervorragend: äußerst professionell und genau. Seine klaren Vorgaben zu Leuchtengruppen und Lichtstimmungen ließen sich direkt in die DALI-Adressierung und die Szenen im eibPort übersetzen.
Ergebnis
Licht und Wärme passen sich dem Hotelbetrieb an, nicht umgekehrt. Die Räume wirken stimmungsvoll, die Technik tritt hinter die historische Ausstattung zurück. Und weil die Logik in der Programmierung steckt, lassen sich Szenen und Zeiten jederzeit ändern – ohne neue Leitungen.