Ein historisches Gebäude in Wien wird zum Hotel: Kassettendecken, Stuck und Holzvertäfelungen bleiben, dahinter steckt moderne Gebäudetechnik. Die Steuerung von Licht und Wärme läuft über KNX.
Eckdaten
- Objekt: Hotel in einem historischen Gebäude, Wien
- Umfang: 7 Geschoße, über 200 Zimmer
- Beleuchtung: 4 DALI-Gateways mit je 128 Leuchten
- Heizung: Fußbodenheizung und Wandheizung
- Bedienung: je 4 Lichtszenen pro Bereich
- Logik: Logikeditor im eibPort
Ausgangslage
Das Gebäude bringt viel Charakter mit, aber auch Herausforderungen: Rund 500 Leuchten in Zimmern, Restaurant und Salons, zwei unterschiedliche Heizsysteme und eine historische Substanz, in der Technik möglichst unsichtbar bleiben soll. Gefragt war eine Lösung, die im Hotelbetrieb zuverlässig läuft und sich später ohne Umbau anpassen lässt.
Lösung
- KNX als Rückgrat: Alle Gewerke laufen über einen gemeinsamen Bus – über sieben Geschoße und mehr als 200 Zimmer.
- DALI-Beleuchtung: Vier DALI-Gateways mit je 128 Leuchten binden die gesamte Beleuchtung an KNX an – jede Leuchte einzeln ansprechbar und dimmbar.
- Fußboden- und Wandheizung: raumweise geregelt, damit jedes Zimmer und jeder Saal die passende Temperatur hat.
- Szenensteuerung über den eibPort: In jedem Bereich stehen vier Lichtszenen zur Verfügung. Die Logik dahinter läuft im Logikeditor des eibPort und ist damit übersichtlich dokumentiert und leicht anpassbar.

Zusammenarbeit
Bei einem Projekt dieser Größe zählt das Zusammenspiel der Gewerke. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Lichtplaner war hervorragend: äußerst professionell und genau. Seine klaren Vorgaben zu Leuchtengruppen und Lichtstimmungen ließen sich direkt in die DALI-Adressierung und die Szenen im eibPort übersetzen.
Ergebnis
Licht und Wärme passen sich dem Hotelbetrieb an, nicht umgekehrt. Die Räume wirken stimmungsvoll, die Technik tritt hinter die historische Ausstattung zurück. Und weil die Logik in der Programmierung steckt, lassen sich Szenen und Zeiten jederzeit ändern – ohne neue Leitungen.

